TURIN, 8. Mai 2026, 23:03 MESZ
- Turin drehte das Spiel und besiegte Sassuolo mit 2:1 nach Rückstand.
- Die Tore von Giovanni Simeone und Marcus Holmgren Pedersen fielen nur vier Minuten auseinander.
- Turin kletterte auf Platz 12; Sassuolo blieb auf Platz 10.
Turin drehte das Spiel mit zwei Toren in nur vier Minuten und kam nach Rückstand zurück, nachdem Kristjan Thorstvedt Sassuolo in der zweiten Halbzeit in Führung gebracht hatte. Der 2:1-Sieg am Freitag verlängert Turins Serie-A-Heimserie ohne Niederlage auf fünf Spiele.
Hier geht es um Momentum, nicht um Medaillen. Da Inter die Serie A bereits gesichert hat, kämpfen Teams wie Turin und Sassuolo – im Tabellenmittelfeld feststeckend – um Platzierungen, feilen an ihrer Form und planen die Kaderbewegungen für die nächste Saison, während die Spielzeit ausklingt.
Thorstvedt brachte Sassuolo kurz nach der Pause in Führung und traf in der 51. Minute. Giovanni Simeone glich für Turin aus, und Marcus Holmgren Pedersen machte die Aufholjagd perfekt. Laut Football Italia kletterte Turin auf Platz 12, während Sassuolo auf Platz 10 blieb.
Turin stellte seine Startelf vor dem Anpfiff um und gab Matteo Prati und Alieu Njie einen Platz in der Anfangsformation. Sassuolo, frisch nach dem Sieg gegen Milan am vergangenen Wochenende, wechselte ebenfalls mehrfach – Woyo Coulibaly, Josh Doig, Luca Lipani, Christian Volpato und Andrea Pinamonti kehrten in die Startelf zurück.
Sassuolo kam mit Rückenwind aus dem 2:0-Sieg gegen Milan in die Partie, der letzte Woche für Aufsehen sorgte, während Turin nach der 0:2-Niederlage in Udinese Wiedergutmachung suchte. Vor dem Anpfiff wies James Milton von Racing Post auf Turins Heimvorteil hin, merkte aber an, dass Sassuolos Auswärtsform und die zuletzt torreichen Spiele für Treffer sorgen könnten.
Die Prognose bewahrheitete sich. Nach torlosen ersten 45 Minuten erzielte Turin drei Tore und konnte seine späte Serie ohne Niederlage im Stadio Olimpico Grande Torino ausbauen.
Turins Aufholjagd kaschiert nicht die wechselhaften Leistungen, und die vielen Gegentore in dieser Saison halten sie weiterhin fern von den Europapokalplätzen. Sassuolo hingegen verspielte seinen Vorsprung – besonders bitter, da die jüngsten Ergebnisse der Saison eigentlich Auftrieb gegeben hatten.
Mailand, Juventus, Rom und Como kämpfen weiterhin um die Champions-League-Plätze, während Inter an der Spitze steht. Turin und Sassuolo sind in diesem Rennen nicht dabei, aber das Ergebnis am Freitag verschaffte Turin einen spannenderen Abschluss einer durchwachsenen Saison.